Professionelles Messgerät zur Messung von hochfrequenten Feldern. Dieses Gerät eignet sich besonders gut zur Messung von Mobilfunkstrahlung.
Nach nunmehr über vier Jahren ist es an der Zeit unser erfolgreiches und bewährtes HFR-1 durch seinen besseren Nachfolger HFR-2 abzulösen.
Mit Unterstützung durch die Universität der Bundeswehr München konnte mit diesem (kostspieligen) Entwicklungsaufwand etliche Verbesserungen für das HFR-2 realisiert werden.
Den Drehschalter zur Meßbereichsumschaltung wurde eliminiert. Somit ist jetzt Platz für einen Lautstärkesteller. In diesem Zusammenhang hat auch der "Sound" eine hörbare Verbesserung erfahren.
Der Meßbereich wurde den gängigen Anforderungen aus der Praxis angeglichen. Da Meßwerte über 10 mW/m2 (= ca. 2000 mV/m) eher selten anzutreffen sind, haben wir damit einen realistischen Wert für den maximalen Meßbereich gefunden. Durch Steigerung der Empfangsempfindlichkeit konnte der untere Meßbereich entsprechend der baubiologischen Richtwertempfehlungen auf unter 1 µW/m2(= ca. 20 mV/m) reduziert werden (typ ca. 0,6 µW/m2= ca. 15 mV/m).
Durch den erstmaligen Einsatz eines Mikroprozessors in dieser Preisklasse ist es gelungen, trotzdem ohne Meßbereichsumschaltung auszukommen. Hierdurch war es erforderlich von der gewohnten Einheit der Strahlungsdichte W/m2 (Watt pro Quadratmeter) auf die Einheit der elektrischen Feldstärke V/m (Volt pro Meter) zu wechseln. Das HFR-2 zeigt die elektrische Feldstärke in Millivolt pro Meter (mV/m) an. Immer mehr Länder (Schweiz, Italien,...) geben ihre Grenz- und Vorsorgewerte nur noch in der Einheit V/m an, sodaß hierdurch dieser Entwicklung Rechnung getragen wird. Natürlich können die Einheiten ineinander umgerechnet werden.
Für diejenigen Kunden, die sich nur schwer von W/m2 lösen können, wurde ein "Schmankerl" realisiert: in der zweiten Zeile der Anzeige wird der Meßwert als analoger Balken dargestellt. Einige Balken haben noch zusätzliche kleine Markierungen (kleine Striche, Foto). Durch diese Markierungen werden die Werte 1 µW/m2, 10 µW/m2, 100 µW/m2, 1 mW/m2 und 10 mW/m2 gekennzeichnet. Somit ist eine leichtere Zuordnung der Meßwerte in die W/m2 -Skala gegeben.
Da ein Mikroprozessor auch rechnen kann, ist eine gesteigerte Meßgenauigkeit beim HFR-2 gegeben. Zu dieser Steigerung der Meßgenauigkeit trägt auch die im Lieferumfang enthaltene logarithmisch periodische Antenne (Logper-Antenne) für den Frequenzbereich 900 MHz bis 2,6 Ghz bei. Hiermit kann dann grundsätzlich die Richtung und Polarisation der HF-Strahlung genau ermittelt werden.
Prof. Käs hat hier ein Gutachten über die Praxistauglichkeit des HFR-2 verfasst!
In einem kürzlich stattgefundenen Vergleichstest gab es folgende Bewertung:
"Sowohl im Kindergarten als auch unter definierten Messbedingungen lieferte der HFR-2 sehr gute Ergebnisse. Selbst DECT Signale wurden klar erfasst. Die logarithmisch periodische Antenne erlaubte eine Quellenortung. Die akustische Diagnosemöglichkeit wurde gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbessert. Die zusätzlich vorhandene Balkengrafik ist hilfreich bei der Bestimmung des stärksten Pegels und der Quellensuche."
Technische Daten
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Frequenzbereich: |
ca. 100 MHz bis 2500 MHz teilweise kompensiert (ca. 10 MHz bis 3500 MHz mit verminderter Genauigkeit) |
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Meßverfahren: |
Detektorempfänger |
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Meßbereich: |
15 mV/m bis 2000 mV/m (= ca. 1- 10000 µW/m2 = 100 pW/cm2 - 1 µW/cm2 ) |
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Meßungenauigkeit: |
besser als ± 5 dB |
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max. Empfindlichkeit: |
besser als 0,6 µW/m2 (= 60 pW/cm2 ) |
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Anzeige: |
LC-Display, 2 zeilig |
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Umgebungstemperatur: |
0 bis 40°C |
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Abmessungen: |
85mm x 117mm x 55mm |
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Funktionen: |
einstellbare Lautstärke |
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Gewicht: |
ca. 300 g |
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Stromversorgung: |
9V Blockbatterie |
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Stromaufnahme |
max. 20 mA |
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Lieferumfang: |
HFR-2, Logper-Antenne 900MHz - 2600 MHz, Adapter, Batterie |
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